
Unser schönes Hückeswagen
Aufenthaltsqualität bedeutet Lebensqualität. Auch mit begrenzten Mitteln können wir den öffentlichen Raum in Hückeswagen für alle lebenswerter gestalten. Entscheidend dafür ist eine Kombination aus Kreativität, Engagement, Bürgerbeteiligung und guter Planung.
Lebendige Plätze statt leerer Ecken
Ein lebendiges Zentrum sollte alles Nötige für den Alltag haben: Kitas und Schulen, Nahversorgung, Ärzte, Einzelhandel und Gastronomie. Darüber hinaus braucht es Orte zum Treffen und Verweilen. Mit der Neugestaltung des Schlosses und der Innenstadt im Rahmen des ISEK sowie der Aufwertung der Wupperauen werden genau solche Plätze geschaffen. Darüber hinaus gibt es viele andere Möglichkeiten, die Aufenthaltsqualität in unserer Stadt mit kreativen und klugen Konzepten weiter zu verbessern. Leerständen können wir zum Beispiel mit Pop-Up-Stores, Mitmachläden, Repaircafés oder Ausstellungen wie einem Handwerker-Schaufenster entgegenwirken. Dabei setze ich auf die Kooperation mit Vereinen, Kreativen und Gewerbe. Denn eine Mischung aus Handel, Kultur, Gastronomie und Freizeitangeboten belebt die Innenstadt und macht sie zu einem attraktiven Ort für Einheimische sowie Besucher.
Treffpunkte für alle Generationen
Hückeswagen ist eine Stadt, in der sich alle Generationen wohlfühlen sollen. Deswegen möchte ich mehr Treffpunkte für Jung und Alt schaffen. So fehlt es in unserer Stadt an offenen Räumen, in denen sich Jugendliche, aber auch Familien oder Ältere zwanglos treffen können. Proberäume, Spieletreffs für Familien, offene Cafés für unsere älteren Hückeswagener und Hückeswagenerinnen fördern das Miteinander und den gegenseitigen Austausch. Für die Kleinsten verschönern wir die Spielplätze und stärken mit passenden Spielgeräten die Inklusion. Darüber hinaus machen vielfältige Veranstaltungsformate unsere Stadt lebendig und laden zum gemeinsamen Feiern ein. Ideen wie ein „Schlosspicknick“, eine „Open-Air-Rollschuhdisko“, Open-Air-Kino oder ein „Frankreich-Tag“ lassen sich realisieren, ohne die Stadtkasse stark zu belasten. Außerdem können wir mit lokalen Künstlern und Künstlerinnen beispielsweise Lesungen, Konzerte oder Mini-Festivals organisieren.
Mehr Grün, weniger Grau
Beete, Bäume, Pflanzkübel oder Urban Gardening – schon kleine grüne Akzente verbessern das Stadtbild spürbar. Mehr Grün statt Grau macht unsere Schlossstadt nicht nur für Insekten attraktiver, sondern steigert auch die Aufenthaltsqualität. Daher möchte ich Baum- und Beet-Patenschaften fördern sowie gemeinschaftlich genutzte Hochbeete oder Streuobstwiesen anlegen, sodass auch Menschen ohne eigenen Garten in den Genuss von selbst geerntetem Obst und Gemüse kommen. Außerdem können wir Plätze mit begrünten Sitzgelegenheiten sowie Schatten durch Bäume oder Sonnensegel aufwerten: kleine Maßnahmen mit großer Wirkung. Das schafft nicht nur eine schöne Atmosphäre, sondern senkt im Sommer die Temperaturen und fördert das Stadtklima.
Gut vorbereitet auf den Klimawandel
Die Auswirkungen des Klimawandels spüren wir längst auch vor Ort: Starkregen, Hitzeperioden und trockene Sommer stellen Kommunen wie Hückeswagen vor neue Herausforderungen. Mein Ziel ist es, unsere Stadt widerstandsfähig gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Dazu gehört unter anderem, durch bauliche Mittel wie „saugfähigen“ Schotter die Folgen von Flächenversiegelung zu reduzieren oder einen Hitzeschutzplan zu entwickeln. Durch eine vorausschauende Planung, innovative Lösungen und gemeinsames Handeln machen wir Hückeswagen nicht nur klimafest, sondern auch noch grüner, gesünder und lebenswerter.
Hückeswagen: eine Stadt zum Wohlfühlen
Ich möchte, dass sich alle Menschen in Hückeswagen wohlfühlen – ob jung oder alt, ob alteingesessen, neu zugezogen oder nur zu Besuch. Unsere Stadt soll ein Ort sein, der verbindet, inspiriert, zu Begegnungen und zum Verweilen einlädt.