
Mein Besuch bei der Montanusschule

„Anstrengend“ ist vielleicht das Wort, das 2024 ganz gut beschreibt. Sorgen, Streit, Probleme – vom Privaten bis ins Politische – haben viele von uns im vergangenen Jahr begleitet. Es gab so viele schlechte Nachrichten, dass es manchen von uns schwerfällt, zuversichtlich zu bleiben.
„Was gibt euch den Antrieb weiterzumachen?“ fragte ein Comicbildzeichner bei Facebook vor einigen Monaten. Mein persönlicher Antrieb ist die Zuversicht, dass es für die meisten Probleme Lösungen gibt, dass wir an Herausforderungen wachsen können wenn wir sie annehmen, und dass – so kitschig es auch klingt- es in der Welt immer noch mehr Liebe gibt als Hass.
Deswegen haben mir beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters Dietmar Persian die Worte von Diakon Burkhard Wittwer besonders gefallen. Er sprach in ganz persönlichen Worten von seiner Mutter, die mit Dankbarkeit, Großzügigkeit und Humor durchs Leben gegangen ist. Dankbarkeit statt Anspruchsdenken, Großzügigkeit statt Egoismus, und Humor statt Verbissenheit – das bringt unsere Gesellschaft voran, damit hat Herr Wittwer Recht.
Deshalb an dieser Stelle einmal ein großes Dankeschön für all die Gespräche, die ich in den vergangenen Monaten im Rahmen meiner Kandidatur mit den Hückeswagenern und Hückeswagerinnen führen durfte, auch beim Neujahrsempfang. Und immer wieder ist Humor in diesen Gesprächen dabei, vom Schmunzeln bis zum Lachen. Diese rheinisch-bergische Offenheit, die mir vielfach begegnet, ist wirklich etwas Wunderbares!
Ich wünsche allen Hückeswagenerinnen und Hückeswagenern ein gutes neues Jahr. Möge es in Ihrem Jahr 2025 unzählige Momente des Glücks mit Ihren Lieblingsmenschen geben, viele Anlässe zur Freude und zum Lachen, entspannte Stunden und mögen Sie Gesundheit sowie Zuversicht durch das Jahr begleiten!
Eine Tüte ist übrig geblieben – mit drei Wäschekörben voller Tüten bin ich nach Hückeswagen gefahren. Bei der Weihnachtsfeier der Islandtafel durfte ich heute Nachmittag auch meine kleine Spende verteilen – Weihnachtslose des örtlichen Einzelhandels.
Es ist eine tolle Idee von @wirsindhueckeswagen, die Lose in diesem Jahr auch zum Verkauf anzubieten. Das hat mir das Geschenk an diejenigen ermöglicht, die sich nur ganz selten den Einkauf in unseren tollen Einzelhandelsgeschäften leisten können. Vielleicht gewinnt der ein oder andere einen Gutschein und kann damit durch die Läden bummeln, wie es für so viele von uns selbstverständlich ist.
Der Höhepunkt der Feier war natürlich die Verlosung der gespendeten Pakete. Da war nicht nur in den Kinderaugen ein Leuchten zu sehen. In den Gesprächen mit den Helfern und Helferinnen habe ich erfahren, wie groß die Unterstützung in der Schlossstadt für die Islandtafel ist. Es hat mich sehr gefreut zu hören, dass sich kürzlich auf den Zeitungsaufruf mehrere Freiwillige gemeldet haben, die ehrenamtlich helfen wollen. Wie schön, dass Hückeswagen zusammenhält!
Der WDR war in Hückeswagen. Wozu? Zu Recht – schließlich ist unsere Schlossstadt immer einen Ausflug wert! Selbst wenn es plästert.
Ich hatte trotz des Wetters einen tollen Abend mit vielen interessanten Gesprächen. Und dabei habe ich wieder mal festgestellt, wie viele Anknüpfungspunkte es in unserer Stadt selbst zu Leuten gibt, die man noch nicht kennt. Zum Beispiel weil die Nachbarin des einen die ehemalige Arbeitskollegin der anderen ist. Und dann trifft man natürlich noch die ganzen Bekannten. Oder einen Grundschulfreund. So ist das halt, man kennt sich in der Kleinstadt. Manche mögen das nicht, ich liebe es. #ilovehückes
Ich gebe es zu – das Altstadtfest bedeutet für mich auch immer Schnäppchensuche. Schon als Kind habe ich viel zu oft das gerade mit dem Verkauf der eigenen Spielsachen verdiente Geld direkt wieder ausgegeben. Als ich nach dem Studium in Hückeswagen meine erste eigene Wohnung bezogen habe, habe ich die Küche quasi mit Alstadtfest-Schnappern ausgestattet – von der Espressomaschine bis zu den Dessertgäbelchen.
Über den Fund im vergangenen Jahr habe ich mich besonders gefreut – alte Fotos von Hückeswagen. Und durfte zuhause feststellen, dass sich unter dem Foto eine alte Zeichnung von Düsseldorf befindet – meinem aktuellen Wohnort. Irre, welche Zufälle es manchmal gibt, oder? #ilovehückes
Gratulation an den neuen Hückeswagener Schützenkönig Alexander Noll!
Schützenfest, das bedeutete als Kind Samstagabend zu Oma und Opa zum Jahnplatz zu gehen. Für die Erwachsenen gab es Erdbeerbowle und für uns Kinder selbstgemachten Saft. Dann haben wir vom Balkon zusammen das Feuerwerk gesehen. Sonntag hieß es dann Schützenumzug gucken, und Montag ging es auf die Kirmes.
Später war das Schützenfest dann Arbeit, als freie Mitarbeiterin des RGA hieß es beim Königsschießen am Schützenstand auf den neuen König oder die neue Königin warten. Oder von der ausgelassenen Stimmung im Festzelt berichten.
Ist es nicht schön, wie viele Jahrzehnte uns die Schützen schon Freude mit ihrem Fest bereiten? Und ja, dieses Jahr war die Kirmes sehr klein, und am Sonntagmittag nach dem Konzert war wie das Bild zeigt auch wenig los. Aber es ist eine Ausnahme. Und beim Frühkonzert im Festzelt war die Stimmung im Übrigen sehr gut
Und wer glaubt, dass immer alles schlecht ist: Besucht mal das Münsterland. Dort gibt es gefühlt pro tausend Einwohner einen Schützenverein und damit im Sommer fast jedes Wochenende ein Schützenfest. Aber oftmals ohne Kirmes, ohne Feuerwerk, ohne Umzug mit befreundeten Vereinen. Und auch ohne Königinnen. Mich hat es vom Hocker gehauen, als ich erfahren habe, dass es immer noch Vereine gibt, in denen Frauen nur Bierköniginnen sein können, weil nur Männer offiziell den Vogel von der Stange holen dürfen. Wie froh ich bin, dass für uns Hückeswagener und Hückeswagenerinnen Schützenköniginnen genauso zur Normalität gehören wie Könige!
Was wäre unsere Stadt ohne die Vereine? Ohne Ehrenamt kann kein aktives Stadtleben stattfinden. Deswegen vielen Dank liebe DLRG Ortsgruppe Hückeswagen e.V. für dieses tolle Sommerfest! Da helfen wir – und auch die anderen Parteien – gerne beim Waffel- und Wurstverkauf oder Bier zapfen. Nach Schichtende haben wir dann selbst noch ein bisschen die gute Stimmung an der Bever genossen.
Nun ist es endlich öffentlich bekannt, dass ich als Bürgermeisterkandidatin bei der Kommunalwahl 2025 antrete. Ich freue mich sehr darüber, das ich diese Chance erhalte!
Ende vergangener Woche durfte ich mich bei drei Veranstaltungen den ersten Hückeswagenerinnen und Hückeswagenern vorstellen: am Donnerstag bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins, am Freitag bei einem Get-together mit Vertretern einiger Vereine der Schlossstadt und am Samstagmittag im Rahmen der „SPD vor Ort“ den Passanten und Passantinnen am Wilhemplatz. Dabei habe ich sehr viele, sehr gute Gespräche geführt.
Der Austausch mit möglichst vielen Menschen in unserer Stadt ist mir persönlich sehr wichtig – egal ob jung oder alt, stadtbekannt oder neu hingezogen, positiv oder kritisch. Ich bin eine gute Zuhörerin und immer offen für Fragen, Anregungen und selbstverständlich auch Kritik.
Wie wichtig es ist, dass wir miteinander reden und dass die Einwohner sowie Einwohnerinnen richtig informiert werden, wurde in den Gesprächen deutlich, die ich in den vergangenen Tagen geführt habe. Mehrfach wurde mir berichtet, dass es vielen Menschen in der Stadt unverständlich ist, wieso für etwa 20 Millionen Euro die Innenstadt und das Schloss verschönert werden, und gleichzeitig Geld für ein modernes Freizeitbad fehlt.
Der Unterschied der beiden Bauprojekte liegt in den Fördermitteln: Während für das ISEK ein Großteil der Kosten durch eine Förderung vom Land NRW übernommen werden, muss die Stadt die Baukosten für das neue Bad komplett aus ihrem eigenen Geldbeutel zahlen. Wir bekommen also für einen vergleichsweise günstigen Preis eine neue, schöne Innenstadt, weil die Stadt nur einen kleinen Teil der 20 Millionen zahlen muss. Und ich persönlich finde es sehr gut, dass die Stadtverwaltung und der Rat diese Chance wahrgenommen haben. Mit dem ISEK geht Hückeswagen einen Schritt weiter in Richtung Zukunft.
Wie stellen sich die Bürger und Bürgerinnen in Hückeswagen die Zukunft in der Schlossstadt vor? Das würde ich gerne wissen, und daher werde ich nach den Sommerferien regelmäßig Gesprächsmöglichkeiten anbieten.
Ich lade Sie, liebe Hückeswagener und Hückeswagenerinnen, zu einem zwanglosen Austausch auf einen „Kaffee mit Moni“ bzw. eine „Spezi mit Moni“ ein. Die Terminankündigen finden Sie hier auf der Website oder auf meinen Social Media Kanälen.